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Schulbesuch mit der Digitalwerkstatt Box

Wir möchten noch mehr tüfteln und programmieren! So lautet das schöne Fazit der 22 Schüler*innen der Klasse 4c der Leo-Lionni-Grundschule in Berlin nach einem Vormittag mit der Digitalwerkstatt Box. Im Rahmen unserer Crowdfunding-Kampagne bei Startnext haben wir der Grundschule ein Klassen-Paket unserer Boxen geschenkt.

„Jeder ist anders, jeder ist etwas Besonderes“

Leuchtmonster mit bunten Punkten, Federn und Bommeln, Leuchtmonster mit lustigen Armen aus Pfeifenreinigern oder Leuchtmonster mit kleinen Rucksäcken für wichtige Monster-Accessoires. Die Schüler*innen der Klasse 4c der Leo-Lionni-Grundschule sind nicht nur sehr kreativ, eine wichtige Zukunftskompetenz haben sie außerdem bereits verinnerlicht: Teamfähigkeit. Und das kommt nicht von ungefähr.

Dem Leitsatz „Jeder ist anders, jeder ist etwas Besonderes“ folgend, lernen in der Grundschule im Wedding auch Kinder, die in besonderer Weise gefördert werden müssen. „Im Schuljahr 2017/18 beschult die Leo-Lionni-Grundschule mehr als 50 Kinder mit den Förderschwerpunkten Sprache oder Lernen, emotional-soziale oder geistige Entwicklung, Autismus, körperlich-motorische Entwicklung oder Sehen“, schreibt die Schule auf ihrer Website.

Während Shafi Fragen zu künstlicher Intelligenz stellt und seinem Leuchtmonster gerne noch einen Schalter einbauen würde, haben andere Klassenkameraden bisher nur wenige Berührungspunkte mit dem Digitalen – und weder PC noch Laptop zu Hause. Den Stromkreis aus LED und Knopfzelle für das leuchtende Monster tüfteln aber alle 22 Viertklässler mit gegenseitiger Unterstützung oder kleinen Hilfestellungen von Julia Eckhoff und Laura Keller aus unserer Digitalwerkstatt in Berlin problemlos zusammen – und bringen ihre Monster zum Leuchten.

Spielen wir jetzt Fortnite?

Nach der Pause ziehen wir mit 22 Viertklässlern und 22 Digitalwerkstatt Boxen in den Computerraum der Schule um. Die visuelle Programmiersprache Scratch steht jetzt auf dem Stundenplan. Mit Scratch kann man eigene interaktive Geschichten und Spiele programmieren. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Ob sie jetzt Fortnite spielen dürfen, fragen zwei Schüler. „Viel besser, wir programmieren jetzt unser eigenes Spiel“, erklärt Trainerin Laura Keller – und schaut in verdutzte Gesichter. Die Skepsis weicht schnell der Begeisterung, als die Viertklässler in Teams Hintergründe und Figuren für ihr Spiel aussuchen und die ersten Programmierblöcke zu einem sogenannten Skript verbinden.

Begeisterte Kinder und ein großer Wunsch

Nach kurzer Zeit sind die ersten Spiele programmiert. „Hungrige Katze“ heißt das Spiel, das die Anleitung in der Digitalwerkstatt Box vorsieht. In der Klasse 4c gibt es außerdem hungrige Haie, Ritter oder Fabelwesen. Wie sie neue Figuren in ihre Spiele einbinden, haben die Schüler ganz schnell begriffen. 

Nach Tüftel- und Programmierprojekt steht die Feedbackrunde an. Mögen die Kinder die Box, finden sie die Projekte spannend oder langweilig? Jetzt ist die Aufregung auf unserer Seite. Aber wir dürfen durchatmen. Die Kinder sind begeistert von der Digitalwerkstatt Box und möchten zukünftig noch mehr tüfteln und programmieren. Einen Wunsch aber haben sie: es soll die Box in vielen verschiedenen Sprachen geben!